Monatsrückblick April

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Als ich mich hier rangesetzt habe, da hatte ich zuerst das Gefühl, ich wüsste nicht worüber ich schreiben soll. Der Monat war einfach zu unspektakulär. Dachte ich. War er aber nicht. Mir ist nämlich unter anderem die Hausaufgabe, die mir mein Psych gestellt hat, wieder in den Sinn gekommen. Ich sollte mir Gedanken darüber machen, worin ich gut bin und das ist echt eine harte Nuss für mich. Warum? Weil ich ein Perfektionist bin und mir niemals das was ich mache als gut genug erscheint. Aussenstehende mögen jetzt sagen, doch, du kannst so Einiges sehr gut, aber in meinen Augen ist nun mal alles was ich mache nicht perfekt. Klar, ich kann malen, ich kann schreiben, ich kann eine super Freundin sein, ich bin ein wandelndes Lexikon. Aber reicht das? Ist das wirklich sehr gut? Vielleicht lautet die Antwort darauf tatsächlich Ja, aber das kommt wohl nicht so ganz bei mir an. Woran kann man eigentlich messen, was gut genug ist? An dem was die Anderen sagen? Oder sollte man sich nur an den eigenen Maßstäben messen? Kann auch nicht so ganz richtig sein, sonst würde mir doch wenigstens eine Sache einfallen, in der ich sehr gut bin. Wie ihr seht, so ganz einfach ist das bei mir nicht. Sieht ganz danach aus, als würde ich in der nächsten Sitzung eine unvollständige Hausaufgabe abgeben müssen.

Nun zu den positiven Dingen, die ich ja eigentlich immer zuerst schreibe. Da wäre einmal unser Besuch des Fussballspiels bei Hertha BSC. Mein Partner hatte VIP Karten gewonnen und ich habe es tatsächlich geschafft, mitzukommen. Es war ein unvergessliches Erlebnis. Das Spiel, die gesamte Atmosphäre und natürlich die VIP Lounge mit leckerem Essen und Getränken. Ich bin stolz auf mich, dass ich es geschafft habe dabei sein zu können.

Ein anderes Highlight war für mich der Besuch bei meinen Eltern. Da sie über 600km weit weg wohnen, sehen wir uns nicht allzu oft, denn die Fahrt stresst mich schon jedesmal sehr. Aber ich habe es mal wieder auf die Reihe bekommen und die Tage haben mir echt gut getan. Besonders schön fand ich die Abende auf dem Balkon (wir haben leider keinen), an denen wir bis in die Nacht gequatscht und auch das eine oder andere Glas Prosecco getrunken haben. Es ist schön, eine Familie zu haben, in der man sich gut aufgehoben fühlt und die auch immer für einen da ist. Ich weiss, dass dies nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist und bin dafür umso dankbarer.

In diesem Sinne – habt einen guten Start in den Mai!

Eure Nicole

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